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| Roter Lapacho |
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(Tabebuia impetiginosa)
Lapacho gehört zur traditionellen, südamerikanischen Kräutermedizin, dessen Gebrauch sich bis zu den Inkas zurückverfolgen lässt. Für medizinische Zubereitungen nutzte und nutzt man heute noch hauptsächlich die innere Rinde. Auffallend ist, dass beinahe alle südamerikanischen Stämme die innere Rinde für dieselben medizinischen Zwecke verwendeten, obwohl sie teilweise mehr als tausend Kilometer auseinander lagen, - eine Kommunikation untereinander bestand nicht. Ein wahrhaft auffälliges Indiz für die Wirksamkeit bei: Malaria, Anämie, Kolitis, Husten, Grippe, Atmungsprobleme, Pilzbefall, Fieber, (Gelenk-) Entzündung, Rheuma, Schmerzen, Schlangengift, Geschwüre, Syphilis, Krebs und Kreislaufbeschwerden. Darüber hinaus hat Lapacho noch viele weitere Facetten heilsamer Anwendungen. So konnte auch schon in Fällen von Diabetes, Magen-Darm-Irritationen, Allergien oder bei Candida Befall signifikante Zustandverbesserungen, bis hin zur Ausheilung erzielt werden. Die Tupi und Guarani Indios nennen den Lapacho Baum Tajy was soviel bedeutet wie Kraft und Energie bekommen, was ja auch offensichtlich der Fall ist, wenn Infekte deaktiviert werden. Man sollte das Augenmerk deshalb nicht auf die Liste der Erkrankungen richten, sondern vielmehr auf das kausale Wirkumfeld der Lapacho Gesundheitsstoffe. Hierbei fällt auf, dass es sich hauptsächlich um zwei Wirksubstanzen handelt, die beide überaus starke antibakterielle, fungizide, antivirale, antiphlogistische (entzündungshemmende) und antikarzinogene Wirkung haben. Aus dieser Eigenschaft leitet sich auch der grundlegende Heilsaspekt bei (chronischen) Erkrankungen ab. Obwohl die Rohdroge (innere Rinde) einen pH Wert von gerade einmal 3,4 hat, wirkt sie im Körper dennoch basisch und entzieht somit den Schadmikroben den Nährboden, im wahrsten Sinne des Wortes, - die Population reduziert sich, - gesundheitliches Wohlbefinden kommt. Die Tonisierung des Säure-Basen Milieus ist jedoch nur eine synergetische Nebenerscheinung der eigentlich wirkaktiven Stoffe, aus der Gruppe der Chinone, Lapachol (Naphthochinon) und ß-Lapachon. Lapachol wurde in den 60er Jahren vom Nation Cancer Institut (U.S.A) erstmals entdeckt und auf seine antikarzinogene Wirkung, bei verschiedenen Krebslinien geprüft. 1970 wurde Lapachol erstmals bei Krebspatienten in vivo getestet. Es stellte sich heraus, dass Lapachol wohl gegen den Krebs Aktivitäten entwickelte, jedoch gab es auch unangenehme Nebenwirkungen. Das singular isolierte Lapachol reduzierte einerseits die Vitamin K Produktion nahezu vollständig, andererseits kam es zu teils heftiger Übelkeit. Da die Pharma Industrie aus kommerziellen Gründen mit schutzwürdigen Einzelwirkstoffen vorlieb nimmt, da schutzfähig, dauerte es fast 10 Jahre, bis man dazu überging, einen Extrakt aus der ganzen Droge herzustellen, der jedoch, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, auf Lapachol standardisiert wurde und bei dem es nun, zu nur sehr untergeordneten Ausmaßen an unangenehmen Nebenwirkungen kam, - die Vitamin K Synthese wurde jetzt nicht mehr beeinträchtigt. Glück für die Patienten, denen damit nun geholfen werden konnte, weil man einen Weg fand, dieses Pflanzenextrakt zu patentieren. 1980 wurden dann in vivo Studien an 9 Krebspatienten gemacht, die an verschiedenen Krebserkrankungen litten: Leber-, Nieren-, Brust-, Prostata- und Gebärmutterhalskrebs. Das Ergebnis der Studie: 3 vollständige Remissionen, bei den restlichen 6 Testpatienten stellten sich signifikante Zustandsverbesserungen ein, sowie ein deutliches schrumpfen der Tumore sowie ein deutlicher Rückgang von Schmerzen. Dies alles bei einem Minimum an unangenehmen Nebenwirkungen. Weitere Studien, die ihren Ansatz Mitte der 90er Jahre fanden, konzentrierten sich auf das ß-Lapachon zu dem es inzwischen ebenfalls eine Vielzahl von Patenten gibt. ß-Lapachon hat nahezu dieselben antibakteriellen, fungiziden, antiviralen, antiphlogistischen, antileukämischen und antikarzinogenen Eigenschaften, wie das Lapachol, bei deutlich noch besserer Verträglichkeit und erweiterten Krebslinienspektrum. So wurden in den USA erfolgreiche Behandlungen bei: Leukämie (myelomisch), Prostata, Leber, Brust, Eierstock, Pankreas und bösartige Gliomen, durchgeführt. Ein wirklich hoffnungsvolles, fast nebenwirkungsfreies und hoch aktives Mittel, das sich schon bewährt hat. Doch nun wieder zur Natur. Wie soeben eindrucksvoll dargestellt wurde, sind für die große Heilkraft der roten Lapacho Rinde also die zwei Wirkstoffe, Lapachol und ß-Lapachon, hauptverantwortlich. Und hier fängt das Problem an. Alle anderen Spezies der Tabebuia Gattung, außer impetiginosa, beinhalten Lapachol nur in Spuren, oder man sucht vergeblich danach. Aus diesem Grund kam es schon zu vielen Missverständnissen, da nicht jede der rund 100 Spezies der Tabebuia Gattung, Lapachol enthält. Es ist also unbedingt darauf zu achten, dass vom Hersteller auch die Spezies angegeben wird. Wichtig ist auch das Alter der Bäume. Mit etwa 30 Jahren produzieren die Bäume im Stammesinneren soviel Lapachol, dass wirkungsaktive Mengen über die im Stamm liegenden, verästelten Kanalsysteme, an die innere Rinde abgeben werden kann. Je älter die Bäume sind, desto höher ist ihre Lapacholausschüttung, das Kanalsystem weitet sich aus und die innere Rinde wird umso ergiebiger mit dem Naphthochinon, Lapachol, getränkt. Gute Qualität hat einen Lapacholgehalt von 2 7% (im Durchschnitt 4%), der jedoch nur selten ausgewiesen ist. Wirkungsaktive Einzeleinnahmen bei schwerem Krankheitsbefall liegen täglich bei 100 mg Lapachol je KG Körpergewicht. Lapacho empfiehlt sich jedoch nicht nur im Krankenstand einzunehmen. Lapacho sollte regelmäßig, wenn nicht täglich, in den Ernährungsplan eingebaut werden, da er auch eine Vielzahl an wichtigen Mineralstoffen enthält, in der Hauptsache Eisen und Calcium (8 mg/Kg) sowie verhältnismäßig hohe Mengen an Spurenelementen, darunter auch das seltene Spurenelement Germanium, das man nur selten in der Natur findet. Allein die Fülle an organischen Mineralstoffen, tonisiert das Immunsystem in hohem Maße. In Kombination hochaktiver Mirkobenkiller wie Chinone (Antrachinone, Furanonaphthochinone, Lapachone, Naphthochinone), Benzenoide, Flavonoide, aber auch Cumarine, Saponine und Tannine, bringt der rote Lapacho konstanten Gesundheitssegen. Da Krankheiten hauptsächlich durch pathogene Mikroben ausgelöst werden, ist die innere Rinde des roten Lapacho Baumes (Tabebuia impetiginosa) ein effizienter Helfer bei akuten Krankheitskarrieren und eine wichtige Grundnahrung zur Beibehaltung der körperlich-organischen Gesundheit. Dies wird ebenfalls durch klinische unterstrichen, die hauptsächlich aus den USA stammen. Dabei legt man der gesundheitlichen Wirkung hauptsächlich die massive Wirkung gegen Schadmikroben wie z.B. Candida, Aspergillus, Staphylokokkus (aureus), Streptokokkus, Helicobacter pylori, Brucellen, TBC, Herpes I und II, Influenza, Vesicular Stomatitis, Malaria, Schistosomiasis, Trypanosomen und vielen mehr, zugrunde. Die festgestellten Versuchsreihen sind jedoch nur auf die bisher bekannten Mikroben abgestellt. Vielmehr muss man von einer generellen, sehr stark antimikrobiellen (Schadmirkoben), Wirkung sprechen, da sich beinahe tagtäglich neue Mikrobenkulturen formieren, die jedoch meist in solchen Fällen nicht dokumentiert sind, wodurch entsprechende Wirksamkeitsnachweise nicht erbracht werden können. Ein wahres Breitbandspektrum an pathogenen, unbekannten Mikroben erhalten wir z.B. durch die immer massivere Klimaveränderung, oder aber durch die Chemtrails3, die unablässig Aluminiumoxyd (wichtiger Nahrungsbestandteil schädlicher Mirkoben) in die Stratosphäre blasen, wodurch Mikroben aus dieser Hemisphäre über die Atemluft oder die Nahrung in unseren Organismus gelangen. Bedenkt man, dass der menschliche Körper etwa zehnmal mehr Mikroben als Körperzellen enthält, so muss man sich eingestehen, dass ein gezielter Eingriff in einen so dicht besiedelten Mirkoorganismus nahezu unmöglich ist. Genau genommen bleibt lediglich die Möglichkeit, über das Säure-Basen-Gleichgewicht und die Aufrechterhaltung der optimalen Immunleistung, den pathogenen Folgen einer überwiegenden Population von Schadmikroben, entgegen zu wirken. Lapacho ist deswegen hervorragend geeignet. Einerseits hat die innere Rinde hochaktive Wirkstoffe gegen Schadmikroben, andererseits ist die Rinde sehr reich an Mineralstoffen, die wiederum wichtig für die Leistungsfähigkeit des Immunsystems und des gesunden Säure-Basen-Gleichgewichts sind. Was nun letztendlich hilft, ist die mannigfaltige Komposition gesundheitsförderlicher Stoffe. Natürlich ist die Naturdroge vom Gehalt ihrer Hauptwirkstoffe wie Lapachol oder ß-Lapachon nicht mit dem hohen Wirkstoffgehalt eines extrahierten Pharmazeutikums vergleichbar, doch erreicht man annähernd dieselbe Wirkung bei einer regelmäßigen Langzeiteinnahme, da sich die Wirkstoffe im Organismus anreichern, wodurch eine permanente Aktivität gegen Schadmikroben erreicht werden kann. Da die meisten Krankheitsbilder auf Schadmikroben zurückzuführen sind, kann man nicht allgemein hin die Wirksamkeit der inneren Lapacho Rinde spezifischen Krankheitssymptomen zuordnen, sondern muss von einer globalen Wirkung sprechen, die Gesundheit auf kausaler Ebene ermöglicht, - ohne schädliche Nebenwirkungen, und das schon seit mehr als 1000 Jahren!
Resumè: Es gibt weltweit mannigfaltige Untersuchungen zu Tabebuia impetiginosa (avellanedae), welche eindrucksvoll die Gesundheitskraft der inneren Lapachorinde bestätigen. Daneben gibt es wirklich sehr alte und vor allem dokumentierte, volkstümliche Überlieferungen, die mehr als 1000 Jahre zurückgehen und auch heute noch vollumfängliche Gültigkeit haben. Es gibt nur wenige Mittel unseres täglichen Gebrauchs, vor allem in der Gesundheitspflege, die hier mithalten können. Wer Lapacho schon einmal verwendet hat, jedoch keine Wirkung bei sich feststellen konnte, dem sei angeraten, einmal den Hersteller zu wechseln. Leider ist unter dem Namen Roter Lapacho innere Rinde sehr viel auf dem Markt. Oft erhält man nicht nur eine Lapachol freie Spezies, sondern häufig auch die äußere Rinde, die sich von der inneren augenscheinlich so gut wie nicht unterscheidbar ist, jedoch lediglich ein etwas mineralstoffhaltiges Abfallprodukt ist. Die Qualität erkennt man ausnahmslos an der merklich wohltuenden Wirkung bei gesundheitlichen Gebrechen. Ein guter Beweis wäre die Anwendung von der inneren Rinde des Lapacho Baumes zu Grippe Zeiten also im Herbst und im Frühjahr. Mit etwa 2 - 4 g Rindenpulver oder 10 g Teeaufguss während der akuten Ansteckphase, bleiben die Lapachoanwender von der nahenden Influenza verschont, vorausgesetzt, sie haben auf die richtige Spezies gesetzt. Wer jedoch den richtigen roten Lapacho im Einsatz hat, der hat eine Menge Anwendungsmöglichkeiten. Aus dem Tee lassen sich Umschläge bei Allergien, Entzündungen und kleineren Wunden machen, oder man verwendet das ausgekochte Lapachokraut für ein mineralstoffhaltiges Basen-, oder Anti Septisches Bad. Ganz einfach lassen sich Tinkturen im Wasser oder hochprozentigem Alkohol ansetzten, die man dann als Magenbitter, Antiseptikum oder einfach nur als Nahrungs- oder Getränke Additiv verwendet. Für Kinder ist Lapacho ein wertvoller Wegbegleiter ins Älterwerden. Lapacho enthält kein Koffein was das Kind aufregt. Vielmehr regt seine Mineralstoffvielfalt das gesamte Immunsystem, sowie den heranwachsenden Körper zu artgerechtem Wachstum an. Wenn die organischen Mineralien schon nicht mehr in den käuflich zu erwerbenden Nahrungsmitteln enthalten sind, da man in der EU Landwirtschaft mehr wert auf voluminös volle Felder legt, als auf Nährstoffqualität der einzelnen Feldfrüchte, muss man eben einen Umweg über Südamerika machen, - da bekommt man, was man braucht.
Botanischer Abriss:
Zu den aktiven Phytobestandteilen zählen: Cumarine, Saponine, 4,7-Dihydroxyflavon-7-O-rutinosid (Flavonoid), 2-Acetylnaphtho[2,3-b]furan-4,9-dion, 6-Formylbenzo[b]furan, (-)-6Hydroxymellein, (-)-Dehydro-iso-a-lapachon, Veratrumaldehyd, Veratrumsäure, Dehydro-a-lapachon, 8-Hydroxy-2-acetylnaphtho[2,3-b]furan-4,9-dion, 5-Hydroxy-2-acetylnaphtho[2,3-b]furan-4,9-dion, 5-Hydroxydehydro-iso-a-lapachon, Lapachol, (-)-5-Hydroxy-2-(1-hydroxyethyl)naphtho[2,3-b]furan-4,9-dion, (±)-8-Hydroxy-2-(1-hydroxyethyl)naphtho[2,3-b]furan-4,9-dion, (+)-2-(1-Hydroxyethylnaphtho[2,3-b]furan-4,9-dion, Eudesminsäure, 4-Hydroxybenzoesäure, Vanillinsäure, Vanillin, Anisaldehyd und Anissäure.
Dank der umfangreichen analytischen Bestimmungen der Lapachorinde, kann man hier auch sehr genaue Angabe zu den ernährungsphysiologisch Relevanten Stoffen machen8. So sind pro Gramm innerer Lapachorinde enthalten ......... Calcium (83 mg), Chrom (81 mg), Kobalt (9 mcg), Eisen (5 mg), Mangan (0,8 mg), Phosphor (5,7 mcg), Pottasche (0,12 mg), Silizium (2 mcg), Sodium (84 mcg), Zink (0,18 mg), Riboflavin (96 mg), Ascorbinsäure (7 mg) und Retinol (0,0037 mcg). Des weiteren finden sich Spuren von Selen, Zinn, Germanium und Thiamin.
Anwenderprofil: Der rote Lapacho Tee ist ein leicht nach rauchiger Vanille schmeckender Haustee für Jung und Alt.
Anwendungsbereiche allgemein: Immuntonikum, bei Pilzbefall (Candida), bei Übersäurerung (Azidose), Erkältung, bei grippalen/viralen Infekten, Diabetes, Magen/Darm Disharmonien, Krebs Prävention, mildes Antiphlogistikum. Äusserliche Anwendungen: Säure Basen Bad Zubereitungen, als Umschläge bei Hauterkrankungen, auch bei Psoaris und Neurodermitis sowie Haut-, Fuss- und Nagelpilz.
Tee Zubereitung:
Da Lapacho ein Rindentee mit sehr dichter, fasriger Struktur ist, empfehle ich den Tee kalt anzusetzen. Etwa 1 Liter Wasser in ein geeignetes Kochgefäß (kein Aluminium oder Emaile). Etwa 1 2 EL Rindentee lose in das kalte Wasser geben. Den Herd auf höchste Stufe aufdrehen bis das Wasser kocht. Danach reduzieren, so dass der Tee vor sich hin köchelt (bei etwa 90° Grad). Etwa 10 Minuten köcheln lassen, dann vom Herd nehmen und nochmals etwa 2 5 Minuten ziehen lassen. Den Absud über den Tag verteilt trinken. Die ausgekochte Rinde kann jetzt im nassen Zustand für äußere Anwendungen, oder als Badezusatz verwendet werden. Nach der Nährstoffausbeute kann man die Rinde in den Kompost oder direkt auf das Blumenbeet geben.
Quellennachweis:
1 Ethno Doc, Lapacho, 1, 2002 2 H.Hannes, Nahrungsergänzungsmittel im Trend, 1 Auflage, 1999, Windpferd Verlag / Aitrang 3 Leslie Taylor, Herbal Secrets of the Rainforest, 2nd edition, by, 2002 4 Hagers Handbuch der Pharmazie, 6 Drogen (P-Z), 5. Auflage, Springer Verlag 1994 5 Walter Lübeck, Heilen mit Lapacho, 1.Auflage 1997,Windpferd Verlag / Aitrang. |
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