Wie wurde die Methode erfunden?
Der Name PHONOKINESE mit der geschützten
Wortmarke PHOKI , wie die Entwicklung der
Methode, stammt von einem sogenannten Autodidakten.
 Ähnlich wie bei dem
bekannten Deutsch-Amerikaner Joseph Pilates
(PILATES-Methode), oder der Amerikanerin Mabel Todd
(Ideokinese), war es auch bei Arnold Mußhake der
Wille, schwere Gesundheitsschäden nicht nur zu ertragen, sondern sie -
trotz eines medizinisch hoffnungslosen Zustandes durch ein ebenso
intensives, wie einfühlsames Körpertraining zu überwinden.
 Die erste, vielleicht
entscheidende Erfahrung, war im 10. Lebensjahr die Heilung einer Lähmung
des linken Beines. Nachdem in der damaligen Zeit keine ärztliche Hilfe
mehr zu erwarten war, entstand in dem noch sehr jungen Menschen der Impuls zur
Selbsthilfe.  Nachts, wenn es niemand sah oder hörte, kroch er auf allen
Vieren, das lahme Bein nachschleppend, solange im Zimmer umher, bis er nicht
mehr konnte. Dabei sprach er intuitiv im Atemrhythmus das Wort
GE-HEN seinem kranken Bein zu. Es folgte diesem Anruf
in der dritten Nacht, um sich in Kürze wieder ganz zu normalisieren.
 Nach einer sportbetonten
Schulzeit und vier Jahren Kriegsdienst bei der Marine begann neben der
beruflichen Tätigkeit im Bereich der Technik ein privates Studium der
Bewegungs-Pädagogik und verschiedener Yoga-Richtungen. Anfang der 60er
Jahre lernte er die von seinem Lehrer Herman Weidelener entwickelte Laut- und
Sprachtherapie kennen. Diese Tatsache erwies sich als Lebensrettung, als er
1965 bei einem Betriebsunfall durch Starkstrom Verbrennungen und einen
vorübergehenden Herzstillstand erlitt.
 Nach zwei längeren
Krankenhausaufenthalten gaben die zurückgebliebenen
Körperschäden genügend Anlaß, die erlernte Atem-, Laut-
und Sprachtherapie am eigenen Leibe zu erproben und allmählich weiter zu
entwickeln bis zu dem Stand, den sie nach jahrzehntelanger Praxis heute erlangt
hat. Dies geschah nicht zuletzt durch die enge Zusammenarbeit mit der
Sprachtherapeutin Rose Menzer , die 26 Jahre mit
großem Erfolg an der Waldhausklinik Deuringen/Augsburg tätig war.
 Für Schüler,
Patienten und Interessenten entstand so unter anderem das gemeinsam verfasste
Handbuch Das Wort als Lebensquelle .
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