Besser sehen ohne Brille

Ist es denn nicht wirklich wunderschön seine Umwelt bis ins hohe Alter voll wahrnehmen zu können, seine Lieben ansehen zu können, die Schönheit der Natur zu bewundern und noch immer ein gutes Buch lesen zu können. Die Augen und das Gehirn sind doch die beiden wichtigsten Funktionen, selbst wenn man bettlägerig sein sollte.

Die wichtigsten Substanzen, die das Auge braucht sind Selen, Beta-Carotin(Vitamin A) und Vitamin B12. Zink und Chrom.

Die niederländische Firma Dr.Hittich bietet Tabletten mit der Bezeichnung „Beste Sicht plus“ an, welche alle diese Substanzen und noch einiges andere Nützliche enthält(Vertrieb Greenpower B.V. in NL-6460 HA-Kerkrade, Verkauf auch an Endabnehmer).

Unsere Augen sind heute hohen Anforderungen ausgesetzt und wir vergessen leider oft ihnen einen passenden Ausgleich zu gönnen. Im Gegenteil, wir setzten eine Brille auf um das Defizit der überanstrengten Augen mechanisch auszugleichen. Wellness und ganzheitliche Medizin sind heute geflügelte Worte, auch in der Augenheilkunde könnte es ganzheitlicher zugehen. Schon der Augenarzt Dr. W. Bates, hat vor über 80 Jahren, die Zusammenhänge von Anspannung und unscharfem Sehen untersucht. Er entwickelte die ersten Augenübungen und war nicht der Einzige, der sich mit ganzheitlicher Augenheilkunde beschäftigte. Etwa zeitgleich forschte Graf Wieser in Deutschland und auch er wies auf die komplexeren Zusammenhänge des verschwommenen Sehens hin. Beide wurden von ihren Kollegen für ihre Bemühungen scharf verurteilt und verspottet.

Der amerikanische Augenarzt William Bates (1881 -1931) lernte während des Studiums nur die offizielle Lehrmeinung kennen, der er zunächst auch strikt folgte. Als er später zum Dozenten für Augenheilkunde berufen wurde, lehrte er ebenfalls das Schulwissen. Mit zunehmender Erfahrung und Enttäuschung durch die unzulängliche Therapie kamen dem jungen Augenarzt aber allmählich Zweifel und er stellte sich die folgenden beiden Grundfragen: In welche seelisch-geistigen Regionen führt das Sehen, in welchen Wechselbeziehungen steht es mit dem Seelenleben und welche praktischen Konsequenzen sind daraus zu ziehen? Warum soll die Natur ausgerechnet beim so wichtigen Sehvorgang keine Selbstheilungsregulationen vorgesehen haben, über die der restliche Organismus verfügt? Da vorher noch niemand diese Fragen gestellt hatte, konnte die Schulmedizin sie nicht beantworten, Bates mußte selbst umfangreiche Untersuchungen dazu anstellen. Als er nach langjähriger Forschung erstmals der amerikanischen Ärztegesellschaft darüber berichtete, fand er dafür aber keine Anerkennung, sondern wurde als Außenseiter ignoriert und angefeindet. Die breite Öffentlichkeit dagegen nahm sein 1919 erschienenes Buch „Besser sehen ohne Brille" begeistert auf; vielen Menschen half das neue Training, wieder ohne Sehhilfe auszukommen.

Nach Europa gelangte das Bates-Sehtraining um 1929 durch den Engländer Harry Benjamin. In den 30er und 40er Jahren erlebte das Training vor allem in USA eine Blütezeit. Das war vor allem das Verdienst von Margarete Corbeff, deren Mann nach offizieller Diagnose an unheilbar fortschreitender Sehschwäche litt, von Normales Sehen erfordert, daß die Augenmuskeln ständig von Fern- auf Nahsehen und umgekehrt umstellen können; das gelingt nur, wenn sie nicht chronisch verspannt sind, sonst halten sie nämlich an der Einstellung auf eine bestimmte Entfernung fest. Die Erben von Dr. Bates, um nur einige zu nennen: Dr. Meir Schneider, Dr. Janet Goodrich, Wolfgang Hätscher-Rosenbauer oder Jacob Liberman griffen die Erkenntnisse von Bates auf, entwickelten und verfeinerten die Übungen und bieten Methoden und Techniken zur Verbesserung der Sehkraft an. Alsdann braucht das Auge Training.

Jedermann hat sicher 3x täglich für 10-15 Minuten Zeit um dies zu tun. Um dieses Training in aller Kürze darzustellen:

Es hilft zumeist abwechselnd auf einen Punkt in der Nähe, einen Punkt in einer entfernten Zimmerecke und einen Punkt in weiter Ferne zu sehen. Immer kurz verweilen und dann wieder einen anderen Punkt zu fixieren und genau zu betrachten. Genauer beschrieben ist das Augentraining in den Büchern „Ohne Brille bis ins hohe Alter“ von Harry Benjamin, „Ohne Brille besser leben“ von Christopher Markert und „Augenschule für gesundes Sehen“ von Dr.Wolfgang Hätscher-Rosenbauer
Vorab zur Klärung einiger Begriffe: Als Weitsichtigkeit bezeichnet man den Fakt, daß man Dinge in der Weite (in der Ferne) gut sehen kann. Mit anderen Worten: Die Arme sind nicht mehr lang genug um die Zeitung oder ein Buch lesen zu können. Als Kurzsichtigkeit bezeichnet man den Fakt, daß Dinge kurz vor Augen (50cm) gut erkennen kann, eine Autofahren aber nicht mehr möglich ist, weil Dinge in 10m Entfernung schon völlig verzerrt oder verschwommen erscheinen. Alterssichtigkeit, oft AMD abgekürzt, beginnt mit 40 oder 50 Jahren und hat zuerst das Erscheinungsbild der Weitsichtigkeit. Dann folgt Lichtempfindlichkeit bei hellem Sonnenlicht und zunehmende Nachtblindheit. Häufig sieht man Dinge doppelt. Sehr häufig haben beide Augen eine unterschiedliche Sehschwäche. Grundübungen zur Behebung der fortgeschrittenen Alterssichtigkeit: Beginnen sie den Tag mit einer Übung zur Integration der rechten und linken Gehirnhälfte, denn das Sehen findet ja im Gehirn statt, nicht nur in den Augen. Strecken sie sich im Stehen oder Liegen überkreuz. Ihre Augen sind lichtempfindlich und das Sehen nimmt im Dämmerlicht stark ab? Machen sie es, wie die Sonnenblumen, wenden sich der Sonne zu. Die Augen immer geschlossen, kreisen sie mit ihrer Nasenspitze um die Sonne. Ein sanftes Kreisen oder Hin- und Herschwingen des Kopfes bringt den Nacken in Bewegung. Sie nehmen die Lichtenergie, die Wärme und die Farben des Regenbogens, das Sonnenspektrum auf. Ihre Sehzellen, die Stäbchen für schwarz/weiß sehen und die Zäpfchen für die Farben, baden im Licht. Diese Übung können sie übrigens auch an trüben Tagen unter einer hellen natürlichen Tageslicht Glühlampe machen. Mit 5–10 Minuten jeden Tag nimmt die Lichtempfindlichkeit ab und die Sonnenbrille ist nur mehr ein modisches Accessoir.
Die schlechte Gewohnheit des Starrens (z.B. auf den Computer-Bildschirm) lässt ihren Blick verschwimmen und den Atem flach werden. Nutzen sie die Fähigkeit ihres Geistes, sich etwas vorzustellen. In dieser Vorstellung stecken sie auf ihre Nasenspitze einen Stift und zeichnen sie mit diesem „Nasenstift“ Gegenstände und Personen nach. Klares Sehen und Gesundheit für die Augen ist stets mit Bewegung verbunden. Als kleine Übung zwischendurch, zaubern sie sich, mit geschlossenen Augen, in eine angenehme Umgebung. Wie wäre es mit einer Frühlingswiese? Tauchen sie ihren Nasenstift oder -pinsel in hellgrüne Farbe und malen sie eine saftige Wiese, malen sie leuchtenden gelben Löwenzahn dazu, tiefes Himmelblau und sie erschaffen einen strahlend blauen Himmel. Vielleicht noch eine aufgeplusterte Wolke aus schneeweißer Watte und ihr inneres Bild ist fertig. Während des Malens hat sich ihr Geist ausgerichtet, der Nacken gelockert, der Atem fließt, ihre Aufmerksamkeit ist auf die Nasenspitze gerichtet und die Augen können sich endlich entspannen.

Es gibt Übungen gegen Kurz-Weit-und Alterssichtigkeit, Schielen, Doppelsichtigkeit, Hornhautverkrümmung, gereizte, gerötete, trockene Augen und Augenübungen und -spiele können auch bei sämtlichen Augenerkrankungen begleitend eingesetzt werden. Es fehlt hier der Platz um hier auf die für jede Form der Alterssichtigkeit speziell notwendige Übung einzugehen. Lesen Sie die empfohlenen Bücher oder, falls Ihre Alterssichtigkeit schon weit fortgeschritten ist, lassen Sie sich diese Bücher vorlesen. Ist die Alterssichtigkeit erst in der Phase der Entstehung, so genügen auch ganz einfache 3 Maßnahmen: Es ist aber wichtig zur Entspannung der Augenmuskeln (nach einiger Übung setzt sich diese Entspannung übrigens in die Körpermuskulatur fort). Die Übung wird 2 -3 mal täglich je 10 Minuten durchgeführt. In bequemer Körperhaltung schließt man die Augen und legt die hohlen Handflächen so darüber, daß sie die Lider nicht berühren. Während der Übung läßt man die Gedanken zwanglos kommen und gehen, auch angenehme Hintergrundmusik trägt mit zur Entspannung bei. Zwinkern mit den Lidern sorgt dafür, daß die Hornhaut stets gut mit Tränenflüssigkeit benetzt wird. Zunächst gewöhnt man sich an, bewußt alle 5-10 Sekunden einmal zu zwinkern, bis das nach einigem Training zur Gewohnheit wird und automatisch erfolgt. Benetzen der Augen mit Wasser regt die Durchblutung an und entspannt die Augenmuskeln. Die Übung wird mit geschlossenen Augen durchgeführt. Morgens benetzt man die Augen zunächst 20 mal mit warmem, dann 20 mal mit kaltem Wasser, abends verfährt man umgekehrt, also zunächst kalt, dann warm.

Neben den erwähnten Substanzen und dem Augentraining ist auch die Augenflüssigkeit von Bedeutung. Ein häufiges Blinzeln (Öffnen und Schließen der Augenlieder) führt zumeist genügend Augenflüssigkeit heran. Wenn es um die Augen geht, sind auch die Ernährung und die Lebensgewohnheiten zu thematisieren. Augenübungen helfen einen stressigen Lebensstil zu unterbrechen und neue gesunde Gewohnheiten bereichern das Leben. Dass bei Augenkrankheiten wie der altersbedingten AMD eine Ernährung mit viel Obst einen schützenden Effekt hat, liefert eine Studie an 70000 Frauen und 40000 Männern, in der die Erkrankung an AMD sowie die Ernährungsgewohnheiten erfasst wurden. Bei Personen, die mindestens dreimal täglich Obst aßen, war das AMD-Risiko um 36 % geringer als bei Personen, die weniger als eineinhalb Portionen zu sich nahmen. Eine weitere Studie zeigte, dass eine Nahrungsergänzung mit dem Antioxidans Lutein, die Symptome einer AMD linderte. Eine luteinreiche Ernährung könnte also die Netzhaut vor degenerativen Prozessen schützen. Lutein gehört zur Familie der Karotinoide und ist besonders in grünem Gemüse wie Spinat, Kohl, Grünkohl, Senfgemüse, Mais oder Salat enthalten. Um dauerhaft den „ Durchblick" zu bewahren, benötigen auch unsere Augen „die richtige Ernährung".. Gerade beim Autofahren, beim Lesen, vor dem Computer oder nachts machen sich die ersten Anzeichen der AMD bemerkbar. Zwischendurch „ein paar Möhrchen" zu knabbern, die seit jeher aufgrund ihres hohen Beta-Carotin-Gehaltes für die Gesundheit der Augen empfohlen werden, reicht zur Vorbeugung leider nicht aus. Insgesamt ist ein höherer Bedarf an pflanzlichen, carotinoidreichen Lebensmitteln mit ihrer Fülle an Biostoffen nötig.

Ernährungswissenschaftliche Studien aus den USA haben gezeigt, dass Personen, die pro Woche fünf oder mehr Portionen lutein-und zeaxanthinreicher Lebensmittel zu sich nehmen, ein um mindestens 43 % niedrigeres Risiko haben, an einer altersbedingten Makuladegeneration zu erkranken. Besonders luteinund zeaxanthinreiche Lebensmittel sind z. B. Grünkohl, Spinat, Brokkoli, Blattsalat, grüne Erbsen und Rosenkohl. (Lutein und Zenxanthin sind auch in dem bereits erwähnten Präparat „Beste Sicht Plus“ enthalten.) Daneben schützen antioxidativ wirkende Flavonoide in Weintrauben und das in Tomaten vorkommende Lycopin die Augen vor freien Radikalen, die beispielsweise durch UV-Strahlung entstehen. Auch die Vitamine C und E sind wichtige Radikalfänger. Vitamin C steckt in frischem Obst und Gemüse sowie reichlich in Acerola-, Holunder- und Sanddornprodukten, Nüsse, Samen, kalt gepresste Pflanzenöle sowie Weizenkeime enthalten besonders viel Vitamin E. Vitamin A beugt Nachtblindheit vor und die Spurenelemente Zink, Selen, Chrom und Mangan unterstützen die natürlichen Schutzmechanismen des Auges. Eine besondere Bedeutung für die Gesundheit der Augen hat die wilde Heidelbeere (Vaccinum myrtillus.) Sie besitzt unter der Schale der Frucht einen Farbstoffe, die bei Hautkontakt eine intensive Blauverfärbung bewirkt. Es handelt sich um Anthocyane, die zur umfangreichen Stoffgruppe der Flavonoide zählen. Die Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien belegen, dass sie eine die Blutgefäße schützende Wirkung entfalten und dem Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Von den Anthocyanen der Heidelbeere ist schon seit längerem bekannt, dass sie sich hervorragend als Naturarznei zur Behandlung von Augenproblemen eignen. So ließ sich durch die Wirkung von Anthocyanen eine gesteigerte Aktivität von Netzhautenzymen nachweisen, die eine schnellere Regeneration des Sehpurpurs bewirken. Letzterer ist bekanntlich dafür verantwortlich, dass die Energie des Lichtstrahls im Gehirn als Seheindruck wahrgenommen wird. Durch die Aktivierung der für das Hell/Dunkel-Sehen und die Kontrastwahrnehmung verantwortlichen Stäbchenzellen unterstützen Anthocyane die Sehfunktion. Die Einnahme von Anthocyanen in konzentrierter Form verbessert vor allem in der Dunkelheit die Sehempfindlichkeit: Die Wahrnehmung wird besser, die Augen ermüden weniger, und die Blendempfindlichkeit nimmt ab.

So wurde festgestellt, dass sich nach Einnahme des Wirkstoffes die Regenerierungsphase des Auges nach einer kunstlichen Blendung um etwa 0,7 Sekunden oder 17% verkürzt. Bei einem mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h fahrenden Auto hätte das eine Verkürzung des Bremsweges um 17 m zur Folge. Damit wird deutlich, dass Autofahrer bei Nacht und in der Dämmerung erheblich von der Sehkraft stärkenden Wirkung der Anthocyane profitieren können.

Dragees mit dem Wirkstoffkonzentrat aus der Heidelbeere sind in Apotheken erhältlich. Zur Stärkung der Sehkraft in der Dunkelheit sowie bei Bildschirmtätigkeit wird die vorsorgliche Einnahme von 2 bis 4 Dragees, das sind 200 bis 400 mg, empfohlen. Menschen, bei denen ein erhöhtes Risiko für Störungen der kapillaren Durchblutung besteht, legen die Ergebnisse nahe, dass die langfristige Einnahme von täglich bis zu 4 Dragees die Augen vor schwerer Schädigung schützt. Insgesamt kann eine ausgewogene und vollwertige Ernährung das Sehvermögen auch dann erheblich verbessern, wenn es bereits aus Gleichgültigkeit oder Unwissenheit stark nachgelassen hat. Bauen Sie daher möglichst viele „augenstärkende" Lebensmittel in Ihren täglichen Speiseplan ein. Wem das im Alltag nur schwer gelingt, kann durch Nahrungsergänzungsmitteln mit den entsprechenden Mikronährstoffen eine beginnenden Sehschwäche und Nachtblindheit gezielt entgegentreten.



Weitere Informationen zum Thema "Unsere Augen"

Die Ursachen von Sehstörungen und Augenleiden 


Nach Harry Benjamin gibt es zwei Hauptursachen für Augenprobleme:

Erstens:
"Zahlreiche Praktiker der Naturheilmethode haben herausgefunden, dass Entzündungen an den Augen, wie etwa der Bindehaut, der Regenbogenhaut und der Hornhaut nicht als Erkrankungen zu betrachten sind, die lediglich die Augen und nichts sonst betreffen (wie die Ärzte noch allgemein glauben), sondern als bloße Symptome eines ganz allgemeinen vergiftungsartigen Zustandes des Körpers infolge von zuviel Stärke-, Zucker- und Protein-Verbrauch usw. [...]
Bisher wurde angenommen: Wenn jemand ein mittleres Alter erreicht, dann ändern die Augen ganz natürlicherweise ihre Form, das heißt, sie ziehen sich geringfügig zusammen und machen so das exakte Sehen naher Gegenstände schwieriger.[...] Sehr wenige unter den Millionen Alterssichtigen (oder wenige von ihren ärztlichen Beratern) erkennen, dass falsche Ernährungsgewohnheiten seit 45 oder 50 Jahren die Ursache dieser Änderung der Sehstärke darstellen. Und doch ist das zweifellos der Fall. Viele Alterssichtige können normales Sehen nur durch Akzeptierung einer besonderen Diät zurückgewinnen. Um die lebenswichtige enge Beziehung zwischen Nahrung und Sehfähigkeit zu beweisen, bedarf es lediglich der Feststellung, dass zahlreiche beglaubigte Fälle schriftlich festgehalten wurden, wo Sehfehler ganz einfach durch Fasten geheilt werden konnten. (S. 36 ff.)

Zweitens:
Dr. Bates stellt klipp und klar fest, dass er für die wahre Ursache der Sehdefekte die hirnliche Anstrengung bzw. übermäßige Anspannung hält, die eine entsprechende physische Anspannung der Augen sowie ihrer Muskeln und Nerven zur Folge hat, was dann zu schlechtem Sehen führt. Ist für des Patienten Geist Ausspannung möglich, dann entspannen sich auch seine Augen und die mit ihnen verbundenen Muskeln und Nerven. Ebenso gilt umgekehrt: Lassen sich Augen und zugehörige Nerven und Muskeln entspannen, dann entspannen sich auch Geist und Hirn ihrerseits." (S.34)

Der Autor des Büchleins legt dar, dass das Tragen einer Brille die Augen nur kontinuierlich verschlechtert, da sie sich auf die Sehanstrengung mit Brille einstellen und dann nicht mehr normal sehen. Und er beschreibt einfache Übungen wie man wieder zu seiner normalen Sehkraft zurückgelangen kann.

Harry Benjamin: Ohne Brille bis ins hohe Alter. 2003 (Erstausgabe 1974).

Ein Rezensent schreibt zu diesem Buch:

"Seit ich dieses Buch gelesen habe und schon einige Tage in meiner Wohnung ohne Brille herumgelaufen bin, kann ich sogar die Schrift auf dem PC - beispielsweise beim Schreiben dieses Textes - wieder erkennen, was mir seit ca. 10 Jahren nicht mehr möglich war. Im Übrigen - liebe Augenärzte - werde ich künftig Ihre Infos kritischer hinterfragen, da mir bislang kein Augenarzt derartig nützliche Hinweise geben konnte."  (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3762607001/ref=ase_geosep-21/028-5280740-3189356)

---------------------------------------------------------------





Weitere Informationen zum Thema "Unsere Augen"

Auch über 40 scharf sehen

Dr. Roberto Kaplan

Es gibt eine statistische Norm, dass die Menschen zwischen 40 und 55 Jahren anfangen, eine Lesebrille zu brauchen. Das ist eine akzeptierte Tatsache. Das bedeutet jedoch nicht, dass das normal ist. Es ist eine Norm, die sich heute in unserer Kultur zeigt. Der Mythos, der dadurch verbreitet wurde, ist, dass die Menschen einfach deswegen Brillen brauchen, da sie alt werden, und dass es nichts gibt, was man da tun könnte. Die meisten von uns sind dazu gebracht worden zu glauben, dass das normal ist. Sie müssen die biologische Wahrheit akzeptieren, dass die Muskeln in Ihren Augen unflexibel und die Linsen im Auge härter werden. Das ist eine natürliche Alterserscheinung und jetzt müssen Sie eine Lesebrille tragen. Diese Aussagen hallen durch die Wände von tausenden und abertausenden von Augenarztordinationen und nur wenige Menschen stellen die Genauigkeit dieser einschränkenden Aussagen in Frage. [...] Trotz der natürlichen Alterungsprozesse gibt es Tatsachen der Sehfitness, über die Sie Bescheid wissen sollten. Es gibt viele komplementäre Vorgehensweisen, die angewandt werden können, um die Verschlechterung des Sehvermögens hinauszuschieben oder zu verhindern.

[...] Die meisten Bücher über Augen beschreiben den Ziliarmuskel als unwillkürlichen Muskel. Jedoch hat in den letzten fünfzehn Jahren die Forschung über Biofeedback gezeigt, dass Menschen die Fähigkeit haben zu lernen, wie sie ihr Fokussystem kontrollieren können, indem sie ihre Augen vom Gehirn her entspannen oder anregen. Spezielle Sehspiele können Ihnen dabei helfen, diese feinen Kontrollmechanismen zu entwickeln. Wenn Sie atmen und blinzeln während Sie in die verschiedenen Distanzen schauen, entwickeln Sie die feine Kontrolle über Ihren Fokusmuskel und die Linse. Diese Übung wird Ihre Sehfitness steigern und den natürlichen alters bedingten Verlust des Fokus verhindern. Ich habe Menschen gesehen, die 60 oder 70 Jahre alt waren und keine Lesebrille brauchten, da sie diese Sehfitness-Spiele anwandten.

Ein anderer Faktor ist der Zustand des Stoffwechsels der Linse und des Ziliarmuskels. Diese wichtigen Augenstrukturen brauchen spezielle Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe, um die Leichtigkeit des Fokussierens zu erhalten. Bestimmte Nahrungsmittel können eine allergische Reaktion hervorrufen, die den natürlichen Stoffwechsel der Linse stören kann. Jeden Augenblick jeden Tages muss die Linse tote Zellen abstreifen, um Platz für gesunde neue Struktur zu schaffen. Auf diese Weise bleibt die gänzlich durchsichtige Struktur erhalten. Mit zunehmendem Alter verliert der Ziliar- oder Fokusmuskel an Elastizität. "Da kann man nichts machen", oder "Sie müssen damit leben", hören wir dann meistens. 

Die Forschung hat einen Zusammenhang zwischen dem Blutzuckerspiegel und der Fähigkeit des Auges, fokussiert zu bleiben, aufgezeigt. Wenn während des Tages der normale Blutzuckerspiegel gestört wird, wie im Fall von Hypoglykämie, bei der man fühlt, wie das Energieniveau sinkt, könnte es sein, dass Sie anfangen, schwerer Fokussieren zu können. Sie sehen dann kleine Details nicht mehr so scharf. [...] Nehmen Sie Lebensmittel zu sich, die genügend Chrom enthalten, wie Vollkorn oder gekeimtes Getreide, Wurzelgemüse, Meeresgemüse, Weizengras, Knoblauch, Beinwellblätter oder -tee, so dass Sie sicherstellen, dass für das Wohlbefinden des Stoffwechsels der Linse gesorgt ist. Im Falle von Belastungen oder Krankheit kann es sein, dass Sie vorübergehend Nahrungsergänzungsmittel einnehmen müssen, um die natürliche Funktion aufrecht zu erhalten.

Unsere normale Einstellung ist, dass wir uns dazu antreiben, ein Buch noch schnell fertig zu lesen, ein Schriftstück bis 17 Uhr fertig zu haben oder noch einige Kilometer länger zu fahren. Wir bleiben im Haus, atmen gefilterte Luft, die Anstrengung geht weiter und wir werden immer verspannter. Es ist wichtig, das, was unsere Augen und unser Körper mitteilen, zu ehren und Pausen zu machen. Es könnte so etwas Einfaches sein, wie die Augen zu schließen, wenn wir die ersten Anzeichen von Müdigkeit spüren. Oder mit den Fingern rund um die Augen zu massieren, was den Blutstrom und die Nervenversorgung verbessert. Einwärts zu schielen hilft der Fähigkeit zu fokussieren, auch wenn es nur momentan ist. Diese Übung hilft, den Fokus beizubehalten. Wenn die Dinge nicht scharf werden, müssen Sie entweder mit der Arbeit, die Sie gerade tun, aufhören oder andere Sehfitness-Spiele versuchen, um herauszufinden, welche helfen.

Für einige Leute ist Entspannung wichtiger. Die Augen mit den Handflächen abzudecken hilft Ihnen, langsamer zu werden, den Geist und die angespannten Augenmuskeln zu entspannen, so dass, wenn Sie die Hände herunternehmen, die Dinge klarer erscheinen. Die wirksamste universelle Praktik, ist mehr Licht zu machen. Dieser Punkt hat mich seit vielen Jahren interessiert. Bedeutet das, dass wir lernen müssen, unser eigenes inneres Licht zu verstärken? Licht von einer äußeren Lichtquelle reduziert die Größe der Pupille, somit wird die Tiefe des Fokusses erhöht, was zu schärferem Sehen führt. Können wir durch Entspannung lernen, unsere eigene Lichtessenz zu erhöhen, was die Linse, die Iris und den Ziliarmuskel fokussiert und so Klarheit von innen heraus erzeugen?

Quelle: http://www.vision-aktuell.de/screen.htm

-----------------------------------------------




Weitere Informationen zum Thema "Unsere Augen"



Zur Psychosomatik des Sehens

Entnommen aus dem Buch von Elke Werkmeister "Visiopädie-klar sehen durch ganzheitliche Schulung der inneren und äußeren Wahrnehmung", das soeben im Oratio Verlag Schaffhausen erschienen ist.


Kurzsichtigkeit (Myopie)

Die Kurzsichtige zieht ihr Sehen aus der Ferne zurück in den Nahbereich, da sie irgend etwas "draußen im Leben" unbewusst ängstigt. So baut sie sich scheinbar eine sichere, imaginäre Mauer um sich herum, hinter der sie sich geschützt glaubt. Denn für das Unterbewusste ist das, was nicht gesehen, nicht klar erkannt wird, auch nicht existent. Es reagiert wie ein kleines Kind, welches sich "unsichtbar" macht, indem es sich beide Hände vor die Augen legt, in der Annahme: "Wenn ich nicht sehen kann, werde ich auch nicht gesehen." Je stärker die Kurzsichtigkeit ist, desto bedrängter fühlt sich die Betroffene von äußeren Umständen, Situationen oder Menschen und zieht sich weiter in sich selbst zurück. Parallel dazu verschlechtert sich das Sehen in die Ferne; organisch ist der Augapfel zu lang, um ein klares Bild auf der Netzhaut zu erzeugen. So erklärt sich das introvertierte, fast ängstliche, zurückgenommene Verhalten vieler Kurzsichtiger, die sich nur widerwillig den Anforderungen im Außen stellen. 

Einige neigen dazu, durch eine überbetonte Forschheit, die sich bis zur Arroganz und Ironie steigern kann, die dahinter liegenden Lebensängste zu kompensieren. Die "normale" Kurzsichtige neigt eher dazu, sich in einem gemütlichen Heim zu verschanzen und in Traumwelten wie Bücher und Filme zu versinken. "My home is my castle", könnte das Motto der Kurzsichtigen sein, denn in der weiten Welt lauern alle möglichen Gefahren, denen sie ungern begegnen möchten. So ist es nicht verwunderlich, daß Kurzsichtige sich gern die weite Welt über Fernseher und Computer ins Haus holen. Leider vergessen sie dabei häufig, das richtige Maß einzuhalten, so dass durch das stundenlange fokussierte Sehen im Nahbereich ihre Augenproblematik noch gefördert wird. Die ununterbrochene Fixierung der Augen auf dieselbe Entfernung über einen langen Zeitraum kombiniert mit der Begrenzung auf das Bildschirmformat verstärkt die chronischen Verspannungen der Augenmuskeln und fördert damit die Kurzsichtigkeit.

Häufig sind kurzsichtige Menschen auch körperlich etwas unbeholfen und gehemmt. Einerseits da die Ängstlichkeit ihre Bewegungsfreiheit einschränkt, andererseits da der durch blockierenden Energiefluss entstandene Körperpanzer eine starke Behinderung darstellt. Einige neigen allerdings auch zu kompensatorischen sportlichen Glanzleistungen; in meiner Jugend war ich eine ausgezeichnete Schwimmerin und erkämpfte etliche Siege für meinen Verein. So errang ich die Anerkennung und Akzeptanz meiner "feindlichen" Umwelt. Sogenannte "Intellektuelle" sind meistens kurzsichtig; achte einmal darauf, fast alle tragen eine Brille oder Kontaktlinsen. Auch in der Umkehrung stimmt der Satz: meistens sind Kurzsichtige intellektuell, was bedeutet, daß sie dazu neigen, rationale Fähigkeiten überzubewerten. 

Auch das hängt mit versteckten Ängsten zusammen, da sie sich in der Scheinsicherheit der wissenschftlich-rationalen Denkkontrolle geschützt fühlen. Sie haben fast ohne Ausnahme eine Dominanz in der linken Gehirnhälfte. Die intuitiv-chaotischen Gefühlsausbrüche, die die rechte Gehirnhälfte produziert, erscheinen ihnen kindisch und beängstigend, da unkontrollierbar. Umso erstaunlicher ist es - oder auch nicht - dass viele Kurzsichtige während ihrer Kindheit eine Dominanz ihrer kreativen, gefühlsbetonten, rechten Gehirnhälfte ausleben. Mit dem Schuleintritt entstehen dadurch allerdings Konflikte, was sie dazu veranlasst, - mehr oder weniger unbewusst - den Hebel umzuschalten, um den Anforderungen von Eltern und Lehrern gerecht zu werden. Sie wollen, da es sich um zartmütige, sensible Kinder handelt, unbedingt angenommen und geliebt werden. Auch als Erwachsene geben sie sich große Mühe um die Anerkennung anderer, was - vor allem bei Frauen - bis zur Opferbereitschaft und Selbstaufgabe führen kann. Einige haben aus Angst vor der Unkontrollierbarkeit der rechtshemisphärischen Fähigkeiten diese gänzlich verschlossen. [...] 

Weitsichtigkeit, Übersichtigkeit (Hyperopie)

Im Gegensatz zu den Kurzsichtigen tritt der erwachsene Weitsichtige /Übersichtige nach außen als Held auf. Da seine Problematik in ihm selbst liegt, sucht er mit Späherblick den Feind im Außen. Seine Sehprobleme liegen im Nahbereich, da der Augapfel organisch zu kurz ist, um ein klares Bild auf der Netzhaut zu erzeugen. Er ist leicht erregbar und neigt zu Jähzorn. Da er seine inneren Probleme und Ängste verweigert und nicht sehen möchte, richtet er seine Aggressivität nach außen. Solange er dort keinen Widerstand bekommt, wirkt er gesellig und extrovertiert. Mit Widerspruch und Kritik hat er allerdings große Mühe: Deshalb ist es nicht verwunderlich, daß er sich gern am Computer in virtuelle Welten flüchtet, um seine Selbstbestätigung in imaginären Kampfspielen zu suchen. 

Er ist ängstlich darauf bedacht, ein bestimmtes Fassadenverhalten nach außen zu zeigen, welches ihn als unproblematisch und fröhlich darstellen soll. Niemand soll ihm auf die Schliche kommen, sein inneres Geheimnis zu erfahren. Meistens kennt er es selbst auch nicht, da es im Unbewussten schlummert, weil es frühzeitig verdrängt wurde. Da der Weitsichtige normalerweise in der rechten Gehirnhälfte dominant ist, bemüht er sich, sich besonders im rationalen Bereich hervorzutun, um diesen "Mangel" zu kompensieren. Er neigt zur Ironie bis zum Zynismus, versucht bei jeglicher Art von Bedrängnis auszuweichen und zu entwischen, legt sich ungern fest und möchte am liebsten immer recht behalten. Er hat es wirklich schwer mit sich selbst, bis er den Mut fasst, seine verletzten Innenräume zu erkunden, denn auch seine Sehschwäche beruht in der Regel auf unbewussten Verletzungen in der frühen Kindheit oder Geburtstraumen.

Quelle mit weiteren Informationen zu dem Thema Sehtraining: http://www.vision-aktuell.de/screen.htm

--------------------------------





Weitere Informationen zum Thema "Unsere Augen"

Zahnbeschwerden als Ursache für Augenprobleme


Die Augen haben Kontakt zu jedem anderen Bereich des Körpers. Über das Transportorgan Blut und Lymphe kommen alle im Blut befindlichen Substanzen und Stoffe auch in die Augen. "In meiner Praxis steckten bei den allermeisten Augenerkrankungen im Erwachsenenalter in erster Linie Zahnprobleme hinter der Augenerkrankung,  an zweiter Stelle Schwierigkeiten mit der Halswirbelsäule (auf die sich Zahnprobleme auch projezieren)." Neben vielen anderen Faktoren spielten elektromagnetische Wechselfelder eine ebenfalls nicht geringe Rolle. In diesem Beitrag möchte sich  Dr. med Heide Evers aber auf die Zähne konzentrieren.

Verdächtig ist nach ihr jeder tote Zahn, ob er nun direkt Probleme macht oder nicht. Jeder tote Zahn wird früher oder später zum Herd, weil er aus der Regulation herausgefallen ist und den Körper stört. Da der Zahn tot ist, unterliegt er nicht mehr einem lebendigen Stoffwechsel. Er wird sozusagen zur Leiche mit den entsprechenden giftigen Zerfallsprodukten,  die zunächst die nähere Umgebung stören - also Nasennebenhöhlen und Halswirbelsäule, dann die weitere Nachbarschaft Augen und Gehirn mit allen möglichen Krankheiten wie zum Beispiel Migräne oder Schwindel.

Ist ein Zahn wurzelbehandelt ist er nach Frau Evers noch gefährlicher,  denn zum einen ist die Wurzelbehandlung an sich schon ein biologisch nicht verträglicher Vorgang, denn es werden Materialien verwendet, die biologisch höchst bedenklich sind (früher füllte man sogar Formaldehyd in die Zahnwurzel!) Zum Zweiten ist der Zahn ja tot un stört schon aus diesem Grunde. Manchmal wird er von Darmbakterien besiedelt, immer wieder finden sich auch an seiner Wurzelspitze noch Amalgamreste, die zu einer Schwermetallvergiftung führen. "Ein solcher Herd führt meiner Erfahrung nach immer zu erheblichen Augenstörungen." So Heide Evers.

In Amalgam ist Quecksilber enthalten, das ein starkes Nervengift ist, welches das Immunsystem erheblich belastet. Eine häufige Folge davon ist nun eine Lichtempfindlichkeit der Augen. Ob der graue und der grüne Star, Maculadegeneration und Opticuserkrankungen überhaupt durch Schwermetalle verursacht sind, müsste, so Heide Evers, im größeren Stil untersucht werden.

Sind Amalgamsanierungen schon schlimm genug, so steigert sich die Belastung im Körper noch, wenn verschiedene Metall-Legierungen im  Mundraum vorhanden sind, neben  Amalgam also zum Beispiel noch Goldlegierungen und/ oder Edelstahlspangen und - platten. Aus der Schule wissen wir, dass zwischen verschiedenen Metallen eine Spannung besteht. Gibt man diese zusammen in eine Elektrolytlösung, dann fließt ein Strom vom unedlen Metall zum edlen. Es entsteht eine Batteriesituation, die manchmal stark genug ist, um ein  Lämpchen zum  Leuchten zu bringen. 24 Stunden am Tag fließt dann an der Schädelbasis entlang Strom und losgelöste Schwermetalle werden unter anderem in den Nervenzellen gespeichert. Sind die Goldlegierungen kupfer-, silber- und palladiumhaltig, ist die Situation besonders ungünstig. Palladium beispielweise ist hoch allergisierend.

Es ist also absolut wichtig, darauf zu achten, dass nur eine Metalllegierung im Mund vorhanden ist. Nach der Sanierung der Schwermetall-Situation ist eine homöopathische Ausleitung der Schwermetalle anzuraten, da der Körper die fettlöslichen Schwermetalle in der Regel nicht eliminieren kann. Um Aufschluss über die jeweilige Vergiftungssituation zu bekommen, ist ein DMPS-Test gut geeignet. Hierbei nimmt der Patient ein Schwefelsalz ein, welches Quecksilber und andere Schwermetalle an sich bindet. Anschließend wird der Urin auf diese Gifte hin untersucht und von dem Ergebis auf den Grad der Vergiftung im Körper geschlossen.

"Ich weiß keinen Fall einer schweren Regenbogenhautentzündung (Iritis) oder Entzündung der mittleren Augenhaut (Uveitis), bei der nicht der beherdete Zahn die Ursache war. [...] Bei den Symptomen Lichtempfindlichkeit, vermehrtes Augentränen, trockene Augen oder Augenjucken muss unbedingt nachgesehn werden, ob im  Zahnbereich hierfür die Ursache liegen könnte. Zu den Ursachen gehören auch die rot gefärbten Kunststoffe, die bei Prothesen im Mundbereichh verwendet werden."


Nach Dr. med Heide Evers: Was die Augen überschattet - wie Zahnprobleme die Augen belasten können. In: Raum&Zeit, Nr. 122/2003. S. 41-42. 







Weitere Informationen zum Thema "Unsere Augen"



Ohne Brille in zwei Wochen

Dieser Artikel richtet sich an alle Brillenträger unter
euch. An alle, die nicht 100% Sehfähigkeit mit den Augen
besitzen. Egal ob Altersweitsichtigkeit, irgendwelche
Augenkrankheiten, Kurzsichtigkeit oder was es sonst noch
gibt.

Und er richtet sich an alle, die gerne über den Tellerrand
blicken.

Alle anderen: Was macht ihr überhaupt hier im Rundbrief?


Das wäre geklärt, wir beginnen:

Seit 16 Jahren trage ich aufgrund meiner Kurzsichtigkeit
eine Brille. Daran habe ich mich gewöhnt, sieht intelligent
und modisch aus und sie stört mich nicht weiter.
Ausserdem bin ich nicht der einzige Brillenträger - da fühlt
man sich in erlauchter Gesellschaft (Harry Potter hat ja
auch eine).

Als ich jedoch das Buch über die "Seher" gelesen habe
("Mouches Volantes" - empfohlen im letzten und vorletzten
Newsletter, hier gegen bedrucktes Papier zu erwerben:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3033002056/heg-21 ),
kam mir ein Gedanke:

Ich bin kein Seher.
Ich kann ja gar nicht richtig sehen.

Das ist eine klare Störung, da passt was nicht in mir.
Und immer, wenn es nicht passt, bemüht man sich um einen
Ausgleich (das Leben an sich ist ja sehr ausgeglichen), und
wenn das unterdrückt wird und blockiert, dann gibts halt ein
körperliches Symptom.
Krankheit nennt man das dann irrigerweise und ein Haufen
überbezahlter Weisskittel doktert dann an diesem Symptom
herum, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden,
warum das eigentlich aufgetreten ist.
Da müssen dann ominöse "Viren" herhalten, oder die gute alte
"Vererbung", manchen treffen ja tragische "Schicksalschläge"
- gerne spielen wir auch immer "Unfälle" ("Da kann ich doch
nichts für!").

Wenn sich das Symptom "Kurzsichtigkeit" breit macht, wie bei
mir, dann wird das gar nicht mehr als echte Krankheit
gesehen. Warum auch, haben ja so viele, dann muss es
"normal" sein. Und Harry Potter hats auch.

Warum gibt es so viele Menschen bei uns, die nicht richtig
sehen?

"Das ist halt so - wollen Sie eine Brille für 100,- oder für
1000,- Euro, und wir hätten da noch ein Sonderangebot..."

Warum gibt es bei uns so viele Fehlsichtige, habe ich
gefragt. Den Augenarzt interessiert es nicht, den Optiker
interessiert es nicht und die Ärzte mit Laseroperation schon
gar nicht.

"Das ist halt so."

Ich darf mich kurz vom Bildschirm abwenden, um mich aufgrund
dieser riesigen Verdummungsmaschinerie zum wiederholten Male
zu übergeben - um dann zum Thema zurück zu kehren:

*Pause*
*Seltsame Geräusche im Hintergrund*
*Der Autor kehrt zum Computer zurück, sich den Mund mit
einer Serviette abwischend*

"Alte, mach ma die Sauerrei sauber!"
"Kriegste eine mim Löffel! Dir pust ich was."
"OK, dann ziehen wir halt um, oder ich leg nen Teppich
drüber."


Wo war ich?
Aja: Ja bin ich hier im falschen Film?

Ein ganzes Volk kann nicht mehr richtig sehen - und das
einzige, was sie mir anbieten, sind diamantbesetzte Brillen?
Das kanns doch nicht gewesen sein!


Ich habe also ein Symptom.
Es ist etwas in mir blockiert, weil ich es nicht ansehen und
auflösen will, schafft es sich Ausgleich auf körperlicher
Ebene.

Also packe ich meinen geistigen Wanderstock und mache mich
nach 16 Jahren verschwommenem Sehen (mancher braucht halt
seine Zeit) auf die Suche nach der Ursache für meine
Fehlsichtigkeit.

Am Ende meiner Reise werde ich die Brille ablegen - und so
klar sehen können wie ein Adler.
"Geht nicht!" schreit der Optiker.
"Unmöglich!" meint der Augenarzt.
"Gabu!" sagt mein einjähriger Sohn und sein Kommentar ist
damit ebenso schlau und qualifiziert wie die beiden
erstgenannten. Wahrscheinlich schlauer...

Ach Leute...da sag ich nix mehr zu.
Glaub, was du willst.
Wenn es in deiner Welt nicht geht, herzlichen Glückwunsch
zum erbärmlichen Leben. Soll ich dir noch eine Karte senden,
auf der ich dir gratuliere, weil du stets unter deinen
Möglichkeiten bleibst?

Versteht mich nicht falsch: Glaub, was du willst.
Aber belästige mich (und andere Menschen) bitte nicht mit
deiner kleinkarierten Erbsenwelt.

Und wenn du heute noch bedingungslos glaubst, was der Herr
Onkel Doktor ("Der hat immerhin studiert!!") erzählt,
dann... dann... ach, dann, mir fällt für so viel Naivität
gar nichts mehr ein.
(Tom gehen die Worte aus, bitte im Kalender markieren).


Ich komme vom Thema ab.
Ich war beim geistigen Wanderstock, das Bild finde ich
gelungen.

Mein Ziel ist schon mal klar:
Ich werde die Ursache für meine Fehlsichtigkeit kennen und
lösen. Damit erledigt sich das Symptom von selbst.
(So heilt man übrigens immer Krankheiten, nur so als
Nebeninformation - leider begreifen das die meisten nicht
und arbeiten am Symptom. Der Erfolg gibt ihnen Recht: Noch
nie hatten wir so wenig Krankheiten wie heute ... oh, tja).

Wohin des Wegs? Wohin der erste Schritt auf meiner Reise?

Du errätst es: Ich nehme gerne ein Buch.
Lesen schadet schon mal gar nichts, finde ich.

"Es gibt zum Thema Fehlsichtigkeit viele Bücher am Markt -
welches ist empfehlenswert?"

Gut, dass du fragt, so ein Zufall, denn ich habe eine
Empfehlung:

Janet Goodrich: "Natürlich besser sehen"
Details und Bestellmöglichkeit hier:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3924077053/heg-21


Das Buch ist mit knapp 21,- Euro erschwinglich. Es stammt
jedoch aus den 80er Jahren. Ich bin kein Freund von
antiquierten Büchern, noch nie habe ich etwas von seinerzeit
gelesen, das es mit aktuellen Büchern aufnehmen könnte.

Tja, einmal ist immer das erste Mal:
Obwohl schon uralt, ist dieses Buch topaktuell, schön
geschrieben, nett illustriert und auf jeden Fall ein
möglicher Schritt auf der Reise zu sich selbst.

Hier wird wunderbar der Sachverhalt beschrieben und
beleuchtet, eine wahre Offenbarung für uns Brillenträger.
(Wenn wir es denn wissen wollen...)

Die Worte sind so einfach gewählt, dass man selbst trotz
Diplom und Doktortitel noch den Sinn verstehen kann.
Also keine Angst, ihr verwirrten Diplominhaber - ihr habt
auch noch eine Chance.


Die Reise geht weiter:
Ich erfuhr Zusammenhänge aus dem Buch, neue Sichtweisen, ein
paar lustige Übungen, ... und wie es immer ist im Leben: Es
geht natürlich nicht um die Augen, sondern um den Menschen
im Ganzen.

Jetzt alles paletti?
Iwo, die Wanderung hat gerade erst begonnen, lustig pfeifend
marschiere ich über unbekannte Pfade meinem Ziel entgegen.

Das Buch war eine wertvolle Station, doch noch lange nicht
das Ende. Ich konnte es gar nicht vollständig lesen, meine
Gedanken überschlugen sich (mein Gehirn ist manchmal ein
Depp, ich glaube, es hat einen Doktortitel) und mir wurde
klar: Ich brauche jemand, der sich auskennt.

Und wie es der "Zufall" so will

*Der Autor hält sich den Bauch vor Lachen, als er das Wort
"Zufall" eintippt, Lachtränen kullern ihm über die Wangen,
die Nachbarn klingeln besorgt und fragen, ob er wieder einen
Anfall hätte. Das Wort "Zufall", der beste und kürzeste Witz
auf dieser Welt.*

Wie es der Zufall halt so will, brauche ich mein Anliegen
bloss dem Internet anvertrauen, und auf meinem Computer
erscheint die Telefonnummer von jemandem, der behauptet,
mich ein Stückchen auf meinem Weg begleiten zu können.

Ich rufe mal an... zufällig ist ein Termin frei...



Das solls für heute gewesen sein.
"Aber der Artikel heisst doch "Ohne Brille in zwei Wochen",
was ist jetzt mit dem Geheimrezept, wie man in zwei Wochen
seine normale Sehkraft wieder erlangt?" magst du fragen.

Dazu sage ich: Genau.



Wer also jetzt Lust bekommen hat und meint, er (oder sie)
wäre noch jung genug, mal wieder die Wanderstiefel zu
schnüren und sich a bisserl auf den Weg zu machen und ein
paar Abenteuer zu erleben statt vor dem Fernseher fett zu
werden, der kauft sich eine Eintrittskarte in Form des
Buches "Natürlich besser sehen":
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3924077053/heg-21



Und wer nicht das Glück hat, durch Fehlsichtigkeit auf
Abenteuer aufmerksam gemacht zu werden (schade für euch
Normalsichtige), für den habe ich was gleichwertiges:

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3891890036/heg-21
"Unsere Nahrung, unser Schicksal" von Dr. Bruker.

Das legte ich meinen Lesern bereits vor Monaten ans Herz,
hier noch einmal der Link zum Thema:

http://www.lebenswert.de/041204.shtml





Verwandte Themen:

Die Bedeutung der Weisheitszähne

 


Diese Seite auf Ihrem PC speichern!

Möchten Sie diese Domaine als Startseite haben...

Diese Information   www.innovation24.info an einen Freund senden

Diese Domain   www.innovation24.info an einen Freund weiterempfehlen

Zurück zur Seite vorher