Zink

Man weiß von über 300 menschlichen Enzymen, deren Funktion zumindest zum Teil von Zink abhängig ist. Zink ist u.a. an der Eiweißsynthese, der Zellteilung, am Energiestoffwechsel sowie amKnochenstoffwechsel beteiligt. Ein Mangel an Zink führt zu schlechterHaarqualität, vorzeitigem Haarausfall, ekzematösen Hautveränderungen und weißenFlecken auf den Fingernägeln.

 

Gute Zinkquellen in der Nahrung sind Rind-, Schweine- undGeflügelfleisch, Krebse, Muscheln, Austern sowie Eier, Milch und Käse. AuchGetreideprodukte, Bierhefe, Kürbiskerne und Kakao enthalten Zink.

 

Aus tierischer Nahrung wird Zink jedoch besser resorbiertals aus pflanzlicher. Verantwortlich dafür sind bestimmte Aminosäuren, die dieAufnahme von Zink verbessern und die in Pflanzen enthaltenen Phytate, die mitZink schwer lösliche Komplexe eingehen.

 

Die wichtigsten Wirkungen von Zink sind:

 

· Zink ist ein wichtiger Bestandteil des Hormones Insulin und spielt daher eine wichtige Rolle im Zuckerstoffwechsel.

 

· Zink stärkt das Immunsystem: sowohl die zelluläre als auch die humorale Abwehr sind auf Zink angewiesen. Zudem besitzt Zink antivirale Wirkungen (z. B. bei Schnupfenund Herpes).

 

· Zink fördert die Entgiftung: es induziert die Synthese des metallbindenden ProteinsMetallothionein, an welches Schwermetalle gebunden und dann auf natürlichemWege aus dem Körper ausgeschieden werden.


 

· Zink ist wichtigfür die Wundheilung sowie für Haut, Haare und Nägel: Proteinsyntheseund Zellteilung sind von Zink abhängig. Da Zink den Muskelaufbau fördert,greifen auch Sportler gerne zu zinkhältigen Ergänzungsmitteln.

 

· Zink zeigt auch deutliche Wirkung auf die Psyche: Antriebsschwäche, Vergesslichkeit,Schlafstörungen und depressive Verstimmung können in einem Zink-Mangelbegründet sein. Ursächlich dafür dürfte die Rolle von Zink in der Synthese verschiedenster Neurotransmitter sein, z. B. von Serotonin.

 

Außerdem verbessert Zink die Dunkelanpassung des Auges,schützt als Bestandteil des Enzymes SOD vor Sauerstoffradikalen und ist an der Bildung und Entwicklung der Keimzellen beteiligt. Auch beim Abbau von Cholesterinablagerungensoll Zink hilfreich sein.



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